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Predictive Analytics: Wie Santa zu seinen Geschenken kommt

Predictive Analytics als Glaskugel

Kennen Sie das auch? Schon (mehr oder weniger) lange vor Weihnachten fangen wir an Wünsche zu erkennen. Freut sich Lisa über eine neue Puppe oder doch den Puppenwagen? Wird Opa sich an neuen Puschen oder Socken erfreuen? Versteht mein Mann meine versteckten Hinweise? Weihnachten ist irgendwie Predictive Analytics, eben ein Blick in die Zukunft. Oder was glauben Sie, wie er an die Wünsche kommt?

Am Nordpol wird auf Wunschliste 2.0 umgestellt

So geht es wohl auch Santa. Dieser arbeitete bisher allerdings mit einem überholten Geschäftsmodell und hat nun auf ein CRM umgestellt. Die neuen Medien, so heißt es, muss er nutzen, Wünsche auf allen Kommunikationskanälen sammeln, gewonnene Informationen, Stimmungen, Gewohnheiten müssen von Elfen analysiert werden, bis die Wunschliste 2.0 steht.

Doch damit nicht genug! Die Wunschliste wird in die Elfenwerkstatt weitergeleitet. Nun wird geprüft, ob die Wünsche mit dem Lagerbestand zusammenpassen? Wo muss Platz gemacht werden? Wo muss nachgeordert werden und wer von den Elfen muss nun an die Werkbank? Das alles ist nichts anders als Datenanalyse und Wahrscheinlichkeitsrechnung.

All I want for Christmas

Milliarden an Wünsche erreichen Santa und summieren sich minütlich zu immer mehr Daten, die analysiert und an der richtigen Stelle zum Einsatz kommen sollten. Mit einem CRM-System lassen sich diese Daten clustern.

Wir haben einen Überbestand an Socken oder Krawatten im Lager! Wer hat in der letzten Zeit einen neuen Anzug gekauft? Derjenige könnte doch sicher eine passende Krawatte und Socken gebrauchen! Da schickt Santa seine heimlichen Helfer aus – Eltern, Partner, Großeltern – um ein wenig zielgerichtete Werbung eben für diese Waren zu machen. Auch Sie sind einer dieser Wichtel.

Nehmen wir darüber hinaus an, Santa hat mehrere Niederlassungen. Mit seinem CRM-System hat er den Überblick über alle Standorte und kann Benchmarking betreiben. Sein Dashboard zeigt ihm genau an, wo die Wünsche nach Socken & Co. am größten sind. Wo muss er das Lager also noch auffüllen?  Hier kann er Dank Predictive Analytics  entsprechend steuern.

Predictive Analytics

Auch Santa setzt von nun auf auf Predictive Analytics.

Stille Nacht, heilige Nacht – Der Tag X

Dann ist er da: der Weihnachtsabend! Santa ist gut vorbereitet, um alles Just-in-Time auszuliefern. Er weiß, wie das Wetter wird, die Schlitten sind bepackt, die Flugroute klar, Zeitzonen aufeinander abgestimmt – hier müssen wir uns eben auf Daten verlassen und auf Predictive Analytics bauen. GPS-Daten helfen zudem, den genauen Zielbestimmungsort der Beschenkten zu ermitteln – dem Smartphone sei Dank! Alle Daten kann Santa vom Schlitten aus mobil abrufen – verschlüsselt natürlich – und sich notfalls auf spontane Änderungen einstellen. Und Sie können sich dann entspannt in Ihren Sessel zurücklehnen und die strahlenden Augen Ihrer Liebsten beobachten.

 

Später am Abend ist Santa glücklich zum Nordpol zurückgekehrt und zieht ein Resümee:

  • Alle Wünsche konnten Just-in-Time ausgeliefert werden.
  • Lagerbestand und Produktion waren perfekt auf die Wunschliste 2.0 abgestimmt.
  • Elfen und stille Helfer haben perfekt zusammen agiert.
  • Die Daten waren perfekt geclustert und mit weiteren Variablen für den Tag X bereichert.
  • Die Wunscherfüllungsrate ist höher als in den vergangenen Jahren!

Weihnachten ist Predictive Analytics

Wie wir gesehen haben, hat sich die Zeit geändert. Gemalte Wunschzettel erreichen den Weihnachtsmann wahrscheinlich nur noch von unseren Kindern. Jedoch muss er die Wünsche aller Menschen sammeln – online und auch offline – und eben damit arbeiten. Santa hat es erkannt und stellt auf Big Data um. So gelingt ihm mit Predictive Analytics ein Blick in die Zukunft! Und, wann machen Sie es Santa gleich?

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