Digitalisierung im Marketing – 5 Thesen und die prekäre Wahrheit

Digitalisierung

5 Thesen der Digitalisierung im Marketing

Die Digitalisierung  im klassisches Marketing hinkt

Die Digitalisierung lässt das kundenzentrische, analytische Unternehmen in der breiten Öffentlichkeit bekannt sein. Doch das Marketing entspricht noch nicht dieser Vision in der Digitalisierungs-Ära und hinkt hinterher.

In einem Whitepaper „provozieren“ Roland Berger und SAS mit fünf Behauptungen zum Thema Digitales Marketing. Doch sie gehen noch einen Schritt weiter und bringen aus ihren Erfahrungen eben auch fünf Anti-Thesen an.

Sind Sie bereit für die Wahrheit!?

Ära der Kundenzentrizität, aber …

Wie treffen Sie privat Ihre Kaufentscheidung? Über den Bauch, Mundpropaganda, Facebook, Werbung? Sie wollen Ihre Bedürfnisse stillen und denken gar nicht daran, welche Vertriebskanäle das Unternehmen sich für Sie ausgedacht hat. Sie haben nur ein Ziel: ein bestimmtes Produkt oder Dienstleistung.

Das damalige Markenmanagement besagte die lineare Kommunikation formal, zeitlich und inhaltlich einzubinden. Nun ist es eher so, dass Unternehmen versuchen müssen, Sie als Kunden in den Prozessen einzugliedern. Die Autoren des Whitepapers vergleichen das mit Bowling und Flipper spielen.

Fazit: Die Markenkommunikation soll nichts mehr verkaufen via Kampagnen, sondern Sie anziehen und an sich binden und Sie zu Interaktionen mit der Marke führen!

Omni-Channel-Strategie und Customer Journeys sind die Zukunft, aber …

Was bedeutet Ihnen eine Marke? Finden Sie sich in ihr wieder, erzählt sie Ihre Geschichte? Das bekommen wir nicht heraus, wenn wir einfach nur Kundendaten sammeln. Relevant ist es eher für die Unternehmen auch Ihre Verhaltens- und Feedbackdaten zu ermitteln und zwar aus den verschiedensten Kanälen.

Diese gewonnenen Informationen müssen die Unternehmen dann „nur“ wiederum gezielt in ihre Marketingaktionen integrieren. Und schon werden Sie mit durchdachten personalisierten und vor allem der Zeit mitgehenden Botschaften angesprochen.

Fazit: Die Unternehmen sollten die wichtigste Fähigkeit des Data Analytics besitzen!

Daten sind die Grundlage, aber …

Unternehmen sind in Besitz Ihrer unterschiedlichsten Kundendaten entlang Ihrer Customer Journey. Die Daten kommen i.d.R. aus mehreren Quellen. Viele Unternehmen sind aber bisher nicht in der Lage auch alle Datenquellen miteinander zu verknüpfen und verkennen das Potential von Big Data!

Für die Mehrheit von Unternehmen sind Daten heute schon für Werbung und Marketing wichtig. Ebenso die Ausgaben für datenbasiertes Marketing. Jedoch werden entsprechende Maßnahmen verhindert durch ein limitiertes Budget und unterschiedliche Verantwortlichkeiten zwischen den Managern von IT und Marketing.

Fazit: Es gibt noch viel zu tun, bei der Verknüpfung von Daten!

Analytik statt Bauchentscheidung, aber …

Was ist Big Data? Ein Führungsthema, in dem eben die Führungskräfte Entscheidungen fällen müssen. Doch nur wer Verständnis dafür hat, kann auch die entsprechenden Entscheidungen treffen. Wir sehen am Markt einen Mangel an Analytikern und eben Managern, die hierin visiert sind. Berger schreibt „Die einen müssen das Business noch besser verstehen lernen, die anderen die Macht der Daten.“

Nur die wenigsten fühlen sich bereit für die Big-Data-Analytik. Auffällig ist jedoch auch, dass gerade die Einzelhändler sich hier mehr voran wagen.

Fazit: Technologie muss einfach werden und die Ergebnisse verwendbar! Nur so fühlen sich mehr der Herausforderung gewachsen.

Sei ein Analytical Competitor, aber …

Berger ist der Ansicht, dass sich das Marketing einer immer größeren strategischen Rolle annehmen wird. Dabei ist weiterhin die Intuition wichtig für Entscheidungen, soll aber auf soliden Daten beruhen. Eine agile IT-Plattform muss demnach die Unternehmenskultur und Technologie vereinen. Dann ist eine automatisierte Entscheidungsunterstützung möglich.

Doch noch scheuen sich Mitarbeiter im produzierenden Gewerbe vor dem Einsatz von Analytics. Fehlendes Verständnis für die Auswertung und mangelnde Interpretationsfähigkeit sind ein Hemmnis.

Fazit: Vielen Unternehmen fehlt das Know-How für Big Data und dem weltweiten Arbeitsmarkt fehlt es an Experten!

Die ganze Wahrheit finden Sie hier im Whitepaper von Roland Berger und SAS.

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